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Türen und Tore
Neben den Allgemeinen Bestimmungen (Verwendung, Prüfung, Wartung usw.), die für alle Arbeitsmittel gelten, sind für Türen und Tore auch noch besondere Bestimmungen zu beachten.

Die Breite von Türen, die Aufschlagrichtung, die Ausrüstung mit Griffen bzw. Drückern und die Anforderungen an Notausgänge (Breite, Aufschlagrichtung ...) sind in der Arbeitsstättenverordnung (AStV), BGBl. II Nr. 368/1998, geregelt.

Tore - Ausstattung, Schutzeinrichtungen

•Griffe zum Bewegen der Torblätter (außen und innen)
•Feststelleinrichtungen gegen unbeabsichtigte Schließbewegung (z.B. zufolge Windangriff)
•Einrichtungen gegen Herunterfallen von sich nach oben öffnenden Torblättern (bei Riss oder Bruch eines
Tragmittels sowie bei Störungen oder Schäden im Drucksystem von pneumatischen oder hydraulischen
Antrieben)

Für Tore, die sich nach oben öffnen, mit einer Torblattfläche über 10 m² sind wiederkehrende Prüfungen und auch Abnahmeprüfungen durchzuführen.


Türen und Tore mit Kraftantrieb
•Einrichtungen für Notbetrieb (z.B.: Handgriffe, Notstromaggregat ...)
•Tasten und Schalter für den Antrieb: ohne Selbsthaltung an einer Stelle, von der aus der Verkehr durch
die Türen und Tore überblickt werden kann

Zusätzlich bei automatischen Türen und Toren
•Quetschstellen gesichert durch Lichtschranken, Fühlleisten oder Bodenkontaktmatten
•Im Notfall (z.B.: Stromausfall) müssen sie selbsttätig öffnen oder von Hand aus leicht zu öffnen sein

Beachten Sie:

Für kraftbetriebene Türen und Tore sind wiederkehrende Prüfungen und auch Abnahmeprüfungen durchzuführen

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