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Überprüfung von Spielplätzen
Der Betreiber des Spielplatzes ist für die Betriebstüchtigkeit und Sicherheit seines Spielplatzes verantwortlich und muss daher Maßnahmen treffen, um diese gewährleisten zu können. Diese Maßnahmen umfassen u.a. die regelmäßige Inspektion, Wartung, Überprüfung und Instandsetzung. Die ÖNORM EN 1176/Teil 7 behandelt dieses für den Betreiber sehr wichtige Thema. Im Folgenden sieht die ÖNORM nachstehende Inspektionen vor:

Visuelle Routine – Inspektion (mindestens wöchentlich)

Diese Kontrolle wird mindestens wöchentlich (bei stark beanspruchten Spielplätzen täglich) durchgeführt und soll alle offensichtlichen Gefahrenquellen und Beschädigungen, die sich aus der regelmäßigen Benutzung des Geländes ergeben, feststellen. Dazu gehören: zerbrochene Flaschen, Beschädigung der Geräte, freiliegende Fundamente etc.
Die Inspektion kann durch einen Mitarbeiter erfolgen.
 

Operative Inspektion (Intervall von 1 bis 3 Monaten)

Diese Kontrolle sollte mindestens zweimal in der „Spielsaison“ durchgeführt werden. Ihre Aufgabe ist es, den Verschleiß der Geräte festzustellen (Ketten, Seile, Metallverbindungen, Absturzsicherungen, Bodenverankerungen etc.).
Über diese Prüfung sollten Aufzeichnungen gemacht werden.
Die Durchführung kann durch „Fachkundige in Sachen Spielplatz“ erfahrene Personen  erfolgen.
 
 

Jährliche Hauptinspektion

Diese ist die aufwändigste und wichtigste Überprüfung, die einmal pro Jahr durchgeführt werden muss. Sie erfolgt durch eine fachkundige Person, die den ganzen Spielplatz unter die Lupe nimmt, um so alle Sicherheits-, Hygiene- und Abnutzungsmängel festzustellen und an die Zuständigen weiterzuleiten.
Über die Überprüfung sind Aufzeichnungen zu führen und vom Prüfer zu unterschreiben.
Die Durchführung kann erfolgen durch: gerichtlich beeidete Sachverständige (Gutachter), Technischer Überwachungsverein oder befugte Personen von Spielgerätefirmen.
 
Abschließend ist zu bemerken, dass die ÖNORM EN 1176/Teil 7 die Erstellung eines „Inspektionsplanes“ empfiehlt. Von allen Arbeiten bezüglich Inspektion, Wartung und Reparatur sollten unbedingt Aufzeichnungen geführt werden. Diese können im Falle eines Unfalles für einen Spielplatzbetreiber als Nachweis für eine regelmäßige Betreuung der Spielplätze große Dienste erweisen.
Sportgeräte ( Turnsaal, Bewegungsräume, etc)
 
Gemäß ÖNORM B 2609 sind Turn- und Sportgeräte jährlich auf ihre Betriebssicherheit zu überprüfen.

Prüfung von Turn- und Sportgeräten in Turn- bzw. Sporthallen

Der Betreiber einer Turnhalle haftet im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht dafür, dass den Nutzern nur betriebssichere und funktionsfähige Geräte überlassen werden.

Die ÖNORM B 2609:2003 schreibt in Abschnitt 14, Absatz 2, 1. Satz vor: Die Turn- und Sportgeräte sind mindestens einmal jährlich auf Betriebssicherheit und Wartungserfordernisse prüfen zu lassen.

Daher ist der Betreiber einer Sporthalle (z.B. der Bund, die Gemeinde, der private Schulhalter, der Verein und deren jeweilige beauftragte Organe) dafür verantwortlich, dass diese Prüfung fristgerecht und von einem qualifizierten Prüfer (z.B. Ingenieurbüros gem. § 33 (1) GewO durchgeführt wird.

In der Regel wird die einmal jährliche Prüfung ausreichen, wobei allerdings ein 12-Monats-Intervall zwischen zwei Prüfungen weitestgehend eingehalten werden sollte.

Das Leistungsbild der Prüfung von Turn- und Sportgeräten umfasst die Prüfung der fest eingebauten und beweglichen Turngeräte auf Betriebssicherheit und Funktionstüchtigkeit ohne Zerlegungs-, Grab- und Stemmarbeiten, das Erstellen eines Prüfbefundes mit Angabe der schadhaften und für den Betrieb gesperrten Geräte und die Kennzeichnung der als nicht betriebssicher festgestellten Geräte.

Da die Geräteausstattung der in der ÖNORM B 2608:2006 definierten Schulsporthallentypen (Kleinhalle 10x18 m, Normalhalle 15x27 m, Spielhalle 22x44 m, Dreifachsporthalle 27x45 m)  in der ÖNORM B 2609 weitestgehend genormt ist, können Pauschalpreise kalkuliert werden.

Unser Leistungsservice:

  • Jährliche Prüfung gem. ÖNORM B 2609
  • Evidenzhaltung der Prüftermine
  • Dokumentation durch Ausstellung eines Prüfbefundes bzw. Prüfgutachtens

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